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Kasern - Kultur pur

Sind Sie gespannt, was Kasern und das Ahrntal kulturell zu bieten haben?

Das Angebot ist abwechslungsreich und umfasst spannende Museen, historische Gebäude und magische Plätze - mitten in der Natur:

Wallfahrtsort Heilig-Geist-Kirche

Voller Mythos und Schönheit liegt Italiens nördlichste Kapelle mitten in der Natur; es ist ein besonderer Ort des Gebetes und der Stille ...

Der Talschluss des Ahrntales, hinter Kasern, birgt etwas Besonderes: die Wallfahrtskirche Heilig Geist, welche ursprünglich als Knappenkirche diente und den vielen Reisenden, die vor allem den Krimmler Tauern als Übergang in den Pinzgau und nach Salzburg nahmen, als Schutz diente.
Heilig Geist im Ahrntal ist ein ehrwürdiger Platz, durch die Geschichte und den Glauben geheiligter Ort und wohl einer der schönsten Wallfahrtsorte in Südtirol. Die Kirche wurde 1450 und vom Brixner Fürstbischof Kardinal Nikolaus Cusanus geweiht. Sie ist unter einen Felsen gebaut, der sie vor Lawinen schützt. Dieser wurde früher als sogenannter Schliefstein genützt. Wer darunter durchkroch, streifte nach allgemeiner Überzeugung seine Sünden ab. Die Ummauerung der Kirche zeigt heute noch die Größe des ehemaligen Friedhofes, in dem Bergknappen und jene begraben wurden, die auf dem Weg über die Jöcher verunglückt waren.
Zu den Besonderheiten des gotischen Kirchleins gehört das Kreuz mit dem von Schüssen durchbohrten Christus. Die Legende sagt: ein Schütze auf dem Weg zu einem Preisschießen habe am Kreuz seine Treffsicherheit erprobt. Er gewann das Preisschießen schließlich und erhielt einen Stier als Belohnung. Auf dem Rückweg, genau an diesem Platz, tötete der Stier den Schützen.
Ab Kasern bis nach Heilig Geist führt ein Südtiroler Themenweg, genannt "Kaserer Kreuzweg", welcher auch Teil der "Kulturmeile Tauferer Ahrntal" ist. Derselbe besteht aus 15 überdachten Holzsäulen, in die Reliefs eingeschnitten sind, welche den Leidensweg des Herrn darstellen.

Naturpark Rieserferner-Ahrn

Eingebettet im Naturpark, am Talschluss des Ahrntales, erleben Sie im Naturparkhaus die Natur ganz nah - im Kleinformat ...

Im Naturparkhaus Rieserferner Ahrn, in Kasern, können Sie das Ahrntal völlig neu erleben: Entdecken Sie die einmalige Natur- und Kulturlandschaft aus einer neuen Perspektive. Anhand eines Reliefs können Sie die Ausdehnung des Naturparks beobachten. Touch-screens, Grafiken und Großbilder bringen Ihnen den Gedanken des Naturparks näher.
Tauchen Sie auch in die Welt der Traditionen ein und informieren Sie sich über die Entwicklung der Landwirtschaft, die Kunst des Klöppelns und die über die Grenzen hinaus bekannte Schnitzkunst vom Ahrntal.
Entspannen Sie sich in der gemütlichen Panorama-Ecke und genießen Sie den erhebenden Blick zum schönsten Talschluss Südtirols.
Im Untergeschoss erläutern Ihnen audiovisuelle Medien die Ziele und die Aufgaben des Naturparks und für Bergfreunde werden die wichtigsten Grenz- und Höhenwege mit Ihrer Ausdehnung und Geschichte anschaulich gemacht.

Prettauer Kunsthandwerk: Klöppeln

Die Klöppelspitzen aus Prettau im Ahrntal sind weit über die Landesgrenzen hinaus beliebt und bekannt ...

Prettau/Kasern, am Ende des Tauferer-Ahrntales, ist weit über die Grenzen Südtirols bekannt für seine Klöppelspitzen. Im Ausstellungsraum bei Klöppelvorführungen im Naturparkhaus in Kasern, kann man den Frauen bei dieser flinken Handwerkskunst auf die Finger schauen.
Das Klöppeln kam nach Prettau, als das Prettauer Bergwerk vor mehr als 100 Jahren geschlossen werden musste. Damals verloren sechzig Knappen, daruter vierzig Familienväter, ihren Verdienst. Doch der damalige Pfarrer von Prettau Johann Pescosta, hielt rechtzeitig Ausschau nach neuen Erwerbsquellen für die in jener Zeit wirklich notleidende Prettauer Bevölkerung und kam schließlich auf das Spitzenklöppeln.
So begannen die Prettauer zu klöppeln; und die Arbeitsweise ist bis heute dieselbe geblieben. Die Klöppel sind zumeist paarweise an einem Klöppelkissen befestigt. Beim Klöppeln werden die Fäden von mindestens zwei Paar Klöppeln durch Drehen und Kreuzen der Klöppel miteinander verflochten.
Je nach Muster und Klöppeltechnik kann die Anzahl der verwendeten Klöppel bis zu 100 betragen. Dies geschieht meist anhand des darunter befestigten Klöppelbriefes nach vorgegebenem Muster, kann aber auch frei ohne Mustervorgabe erfolgen.
Während des Klöppelns wird die Klöppelarbeit mit Stecknadeln auf dem Klöppelkissen fixiert. Nach der Fertigstellung der Spitze werden sie wieder herausgezogen, um das Werk vom Klöppelkissen abnehmen zu können.
Das am häufigsten benutzte Material für Klöppelspitzen ist Leinengarn, da die Fäden sehr reißfest sind. Es werden aber auch Seiden- und Baumwollgarne verwendet.
In Prettau gibt es auch eine Klöppelschule, welche den Jüngsten der Gemeinde diese traditionelle Südtiroler Handwerkskunst beibringt.

Schaubergwerk Prettau

Lange Zeit wurde in Prettau Kupfer abgebaut. Erlebe im Museum unter Tage, welche Schätze es gab und noch immer gibt ...

1996 ist der unterste Stollen des Kupferbergwerkes in Prettau als Schaubergwerk zugänglich gemacht worden. Will man Spannung und Geschichte erleben, taucht man in die Faszination der von Menschenhand geschaffenen Unterwelt ein.
Ausgestattet mit Helm und Regenjacke wird man an Bord der kleinen Grubenbahn ca. 1 km in den Stollen hineingefahren. Dort beginnt der 350 m lange Rundgang, auf dem man von fachkundigen Führern die Abläufe der schweren und gefährlichen Bergmannsarbeit vermittelt bekommt. Figuren - die lebensechten Knappen ähneln - veranschaulichen die verschiedenen Arbeitsabläufe. Abzweigende Stollen und in die Tiefe führende Schächte vermitteln einen guten Eindruck der schwierigen Arbeitsbedingungen unter Tage.
Auf einer Anlage kann man noch heute eine alternative Kupfergewinnungsmethode mitverfolgen.
Im Jahre 2018 wurde der Verbindungsschacht St.-Ignaz- mit dem St.-Nikolaus-Stollen zugänglich gemacht. 85 Höhenmeter und 450 Stufen gilt es zu bewältigen.

Kontakt: 0039 0474 654298
prettau(at)bergbaumuseum.it
www.bergbaumuseum.it

Bergbaumuseum Kornkasten

Einst wurde hier Getreide gelagert, der Naturallohn der Knappen. Heute ist es faszinierendes Museum zur Bergwerksgeschichte ...

Der sogenannte Kornkasten in Steinhaus war früher der Lebensmittelspeicher für den Ahrntaler Bergwerksbetrieb. Noch heute erinnert die rötliche Fassadenfarbe des Gebäudes an den Kupferabbau. Heute bildet der Kornkasten eine ideale Ergänzung zum Besuch des Schaubergwerkes in Prettau und erzählt neben der Geschichte des Ahrntaler Kupferbergbaus auch viel über die Lebensbedingungen, die Bräuche, die besonderen Privilegien usw. der Bergleute von damals.
kornkasten(at)bergbaumuseum.it
www.bergbaumuseum.it

Mineralienmuseum Ahrntal

Das Museum zeigt einzigartige Fundstücke und wunderbare heimische Mineralien - in herzlichem Ambiente ...

Aus einer jahrzehntelangen Leidenschaft Mineralien zu suchen und zu sammeln, entstand das wohl bedeutendste Mineralienmuseum der Ostalpen, in St. Johann im Ahrntal. Aus dem Bereich der Hohen Tauern werden über 950 Einzelexponate, welche vor ca. 30 Mio. Jahren in den Tiefen unserer Erde entstanden sind, zur Schau gestellt.
Als besondere Attraktion gilt neben den größten Rauchquarzen Südtirols und einer nachgebauten alpinen Zerrkluft, das schönste "Bergkristallgwindl" der Welt aus dem Bergwerk von Prettau.
Im Multimediaraum wird die Entstehung der Minerale, das Suchen und Finden und deren Heilwirklung gezeigt. Lassen Sie sich verzaubern von der intensiven Ausstrahlung der vielfältigen Kristalle unserer Berge.

Krippen- und Volkskunstmuseum Maranatha

Erleben Sie eine der phantasievollsten Krippenwelten Europas, mitten im Herzen Südtirols ...

In Luttach befindet sich eine der phantasievollsten Krippenwelten Europas. Auf zwei Etagen Ausstellungsfläche präsentieren sich Weihnachtskrippen verschiedenster Stilrichtungen, von der Tiroler Bauernkrippe, der alten sizilianischen Terrakottakrippe bis hin zu Darstellungen der zeitgenössischen Kunst. Alle Szenen sind mit handbemalten Hintergründen und einzigartigen Kulissen ausgestattet.
Lebensgroße Holzfiguren und Höhepunkte der traditionellen Schnitz- und Handwerkskunst werden untermalt von atmosphärischen Licht- und Klangspielen.
Außerdem erwarten Sie eine Maskenausstellung über Teufelsmasken, ein Künstler-Atelier und ein Blumengarten mit stets speziell ausgewählten Schnitzereien.

Burg Taufers

Einst Kontrollpunkt für die Durchreise ins Ahrntal, heute beliebte Kulisse für Film und Kultur ...

Die Burg Taufers wurde zu Beginn des 12. Jahrhunderts auf einem Felsvorsprung, der das Tauferer- vom Ahrntal trennt, errichtet und im 15. Jahrhundert ausgebaut. Es ist eine der mächtigsten und schönsten Burganlagen Südtirols, welche sich prächtig in die imposante Bergkulisse des Ahrntales einbettet.
Seit 1315 waren die Herren von Taufers im Besitz der Burg. Als die Familie um 1340 ausstarb wechselte das Schloss den Besitzer. Die Grafen von Tirol und ihre Rechtsnachfolger kamen in den Genuss, dieses herrliche und großzügig angelegte Anwesen zu bewohnen und auch das dazugehörige Gericht zu verwalten.
1813 wurde das Schloss in privates Eigentum umgewandelt und Ludwig Lobmayr rettete das Schloss Taufers vor dem gänzlichen Verfall. Letzterer verhalf der Ruine wieder zu neuem Leben, indem er große finanzielle Opfer zur Restaurierung der Burg auf sich nahm und die Burg mit zahlreichen Einrichtungsgegenständen bestückte. Leider kam es auch zu größeren Besitzabtretungen, was seine Nachfolger ab 1918 in gesteigertem Maße fortsetzten.
Mit dem Titularabt Hieronymus Gassner OSB fand das Engagement Lobmeyrs eine neuerliche Fortsetzung, insbesondere hinsichtlich der Innenausstattung, aber auch bezüglich des Wiederaufbaues des eingestürzten Bergfrieds. Dennoch bot der Tourismus schon bald die einzige nennenswerte Einnahmequelle zum Unterhalt des Hauses.
1977 gelangte die Burg Taufers an das Südtiroler Burgeninstitut, das sich seither um ihre Erhaltung bemüht.
Ein Drittel der Anlage ist heute öffentlich zugänglich. Die Einrichtung in den 64 Räumen ist vollständig erhalten, Kachelöfen beheizen die Wohnräume. Zirbelholztäfelung, gotische und romanische Kunstwerke, Schränke aus den verschiedenen Kunstepochen ... zu sehen gibt es hier viel.

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